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Ozontherapie

Eine ergänzende Therapiemethode mit medizinischem Ozon zur Unterstützung der natürlichen Regenerationsprozesse. Wir verwenden das Ozosmart-System für präzise und kontrollierte Dosierung.

Medizinisches Ozon unterstützt biologische Prozesse der Geweberegeneration und Anpassung des Körpers an Belastungen. Seine Wirkung wird weiterhin erforscht, insbesondere auf Mikrozirkulation, Sauerstoffnutzung im Gewebe und das Redoxgleichgewicht.

Wir betrachten Ozontherapie als Teil einer umfassenden personalisierten Betreuung, nicht als eigenständige Lösung. Sie ist eine ergänzende Methode und ersetzt keine Standardbehandlung. Entsprechend setzen wir sie ein.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Nach ärztlicher Beurteilung kann sie als ergänzende Therapie geeignet sein:

  • bei chronischen Schmerzzuständen
  • bei ausgewählten entzündlichen Erkrankungen
  • bei Durchblutungsstörungen und ischämischen Zuständen
  • bei ausgewählten chronischen Wunden und Wundheilungsstörungen
  • als unterstützende Therapie bei bestimmten Infektionen
  • bei Zuständen, die eine Unterstützung der Geweberegeneration erfordern
  • zur Unterstützung der Sauerstoffversorgung des Gewebes und der Mikrozirkulation
  • zur Unterstützung von Heilung und Genesung

So läuft es ab

  1. Erstberatung

    Wir beurteilen Gesundheitszustand, Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden, Medikamente und mögliche Gegenanzeigen.

  2. Festlegung der Behandlung

    Wir wählen die geeignete Form der Ozontherapie, Dosierung und empfohlene Anzahl der Sitzungen.

  3. Anwendung

    Die Behandlung erfolgt ambulant mit einem zertifizierten medizinischen Gerät. Das Protokoll mit intravenös verabreichter ozonisierter Kochsalzlösung dauert etwa 25 Minuten.

  4. Empfehlungen und Kontrolle

    Nach der Anwendung erhalten Sie Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr und körperlichen Aktivität. Wir beobachten Ihre Reaktion und passen den Plan regelmäßig an.

Wie die Technologie arbeitet

Ozosmart verwendet medizinischen Sauerstoff und Ozon (O₂/O₃):

  • Konzentrationsbereich 1 – 80 μg/ml und verschiedene Durchflussraten je nach Anwendungsmodus
  • präzise Konzentrationseinstellung entsprechend dem gewählten Therapieschema
  • Bei kontrollierter Ozoneinwirkung entstehen reaktive Moleküle und Lipidoxidationsprodukte, die als Signalmoleküle wirken und Redoxgleichgewicht und Entzündungsprozesse beeinflussen können

Was wir über Ozontherapie wissen

Die klinische Bedeutung einzelner Mechanismen hängt von der jeweiligen Indikation und dem verwendeten Therapieprotokoll ab. Es handelt sich um eine ergänzende Methode, keinen Ersatz für eine Standardbehandlung.

Gegenanzeigen und Hinweise

Die Therapie ist nicht geeignet oder erfordert eine vorherige Beratung bei:

  • G6PD-Mangel (Favismus)
  • schweren Blutgerinnungsstörungen und Thrombozytopenie
  • akuten oder massiven Blutungen
  • schwerer kardiovaskulärer Instabilität und akutem Herzinfarkt
  • akutem Fieber oder Sepsis
  • akuter Alkoholvergiftung und Krampfzuständen
  • Schwangerschaft
  • Hyperthyreose je nach Schweregrad, Hämochromatose
  • Hypoglykämie oder Hypokalzämie
  • Ozonallergie; Behandlung mit kupfer- oder eisenhaltigen Präparaten

Bei der Einnahme von Antikoagulanzien, Insulin oder weiteren Medikamenten ist eine individuelle ärztliche Beurteilung erforderlich.

Hinweise vor der Untersuchung

Für einen reibungslosen Ablauf und möglichst genaue Ergebnisse empfehlen wir:

  • Nehmen Sie eine ärztliche Beratung wahr
  • Informieren Sie den Arzt über alle chronischen Erkrankungen
  • Bringen Sie eine Liste Ihrer regelmäßig eingenommenen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit
  • Informieren Sie uns über Blutgerinnungsstörungen und die Einnahme von Antikoagulanzien
  • Geben Sie Diabetes und die Anwendung von Insulin an
  • Informieren Sie uns über Schilddrüsenerkrankungen
  • Weisen Sie auf eine Schwangerschaft oder die Möglichkeit einer Schwangerschaft hin
  • Trinken Sie nach der Therapie ausreichend und vermeiden Sie am selben Tag intensive Belastungen

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und Aufklärung. Sie ersetzen weder eine individuelle Beratung noch eine fachärztliche Untersuchung.

Häufige Fragen

Ihre häufigsten Fragen

Die Antworten wurden von unserem Ärzteteam erstellt. Fehlt Ihnen etwas, schreiben Sie uns oder rufen Sie an.

Was ist Ozontherapie?

Ozontherapie ist eine ergänzende Therapiemethode mit medizinischem Ozon zur Unterstützung natürlicher Regenerationsprozesse. Wir nutzen das Ozosmart-System für präzise und kontrollierte Dosierung. Die Therapie wird stets nach fachlicher Beurteilung des Gesundheitszustands als Teil eines individuellen Behandlungsplans eingesetzt.

Bei welchen Zuständen wird Ozontherapie eingesetzt?

Nach ärztlicher Beurteilung kann sie bei chronischen Schmerzen, ausgewählten entzündlichen Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und Ischämien, chronischen Wunden und Wundheilungsstörungen sowie unterstützend bei bestimmten Infektionen und zur Geweberegeneration geeignet sein.

Wie wird medizinisches Ozon verabreicht?

Anwendungsform, Konzentration und Dosis legt der Arzt nach Indikation und Gesundheitszustand fest. In der Klinik verwenden wir unter anderem ein Protokoll mit intravenös verabreichter ozonisierter Kochsalzlösung. Die Anwendung dauert etwa 25 Minuten und erfolgt unter medizinischer Aufsicht.

Ist Ozontherapie wissenschaftlich belegt?

Die Wirkung von medizinischem Ozon wird weiterhin erforscht. Untersucht werden insbesondere Mikrozirkulation, Sauerstoffnutzung im Gewebe und Redoxgleichgewicht. Es ist eine ergänzende Methode, kein Ersatz für Standardbehandlung. Entsprechend setzen wir sie ein.

Wie viele Sitzungen sind erforderlich?

Die Zahl wird individuell nach Indikation und Ansprechen auf die Behandlung festgelegt. Der Arzt bestimmt sie bei der Therapieplanung und passt sie im Verlauf an.

Welche Gegenanzeigen gibt es?

Ozontherapie ist insbesondere bei G6PD-Mangel, schweren Gerinnungsstörungen, akuten Blutungen, kardiovaskulärer Instabilität, akutem Fieber, Schwangerschaft, Hämochromatose und Ozonallergie kontraindiziert. Der Arzt beurteilt die Eignung in der Erstberatung anhand von Krankengeschichte, aktuellen Beschwerden, Medikamenten und möglichen Gegenanzeigen.

Tut es weh und was wird nach der Therapie empfohlen?

Die Anwendung ist mit einer üblichen Infusion vergleichbar. Danach empfehlen wir ausreichende Flüssigkeitszufuhr und den Verzicht auf intensive körperliche Belastung am selben Tag. Genaue Hinweise erhalten Sie vom Personal entsprechend der Anwendungsform.

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